Sommer-Tour 14. - 22. August 2004

Samstag, 14.8.04 

Bewölkt, Nieselregen

 

Fast zur gleichen Zeit wie an einem Arbeitstag klingelte der Wecker. Ein ausgiebiges Frühstück musste sein. Nachdem die letzten Sachen gepackt waren ging es los. Ziel war, die 8.30-Uhr-Färe zu erreichen. Kurz vor Beckenried merkte ich, dass die Tickets für die Heimreise noch zu hause lagen. Also wieder kehren und nach Stans zurück. Somit schafften wir es erst auf die 9.30-Uhr-Fähre. Durch diese Verspätung hatten wir bereits in Sisikon Hunger. Ein Suppe half gegen die kühlen Temperaturen. Weiter radelten wir nach Erstfeld, wo wir noch frisches Brot einkauften. Jetzt ging es definitiv los Richtung Gotthard. Einigermassen zügig kamen wir voran. Das Wetter wusste nicht recht was es wollte und so gab es immer wieder einige Tropfen. Nach Wassen gab es wieder eine Riegel-Pause. Bis Göschenen musste das reichen. Dort kochten wir etwas Reis mit Gemüse und füllten die Wasservorräte auf. Das Wetter war immer noch gleich und wir hofften doch auf etwas Sonne auf dem Gotthard oder spätestens in Airolo. Aber vorerst wurde es schlechter. In Andermatt mussten wir sogar die Regenkleider anziehen. Der Verkehr war dank des schlechten Wetters sehr angenehm. Immer wieder mussten wir daran denken wie wir im letzten Jahr auf unser ersten Tandemtour den Gotthard bezwungen hatten. Glücklicherweise liess der Regen wieder nach und beim Mätteli konnten wir die Regenhosen wieder verstauen. Je näher wir dem Gotthard kamen umso nebliger wurde es. Als wir endlich das Hospiz erreichten war es eisigkalt, neblig und sehr windig. Auf das Picknick verzichteten wir gerne. Wir zogen zum x-ten mal unser Regenkleider an und machten uns auf die Abfahrt. Wenig Verkehr und gute Strasse verhalfen uns zu einem neuen Rekord von 75.1 km/h! Als wir Airolo erreichten war es bereits 19.30 Uhr. Auf dem Bahnhof füllten wir Wasser auf und machten uns auf die suche nach einem ruhigen Plätzli. Kochen und Zelt aufbauen war rasch erledigt und bald dunkelte es. Todmüde, aber glücklich über das Erreichte fielen wir in unsere Schlafsäcke. Der Abwasch konnte warten!

 

Tageskilometer: 123 km (Stans – Airolo)
Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.4 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 75.1 km/h
Fahrzeit total: 8:40 h

 

Sonntag, 15.8.2004

Sonnig

 

Aus tiefem Traum-All wurden wir von der Sonne hervor gekitzelt. Schon bald stieg die Temperatur im Zelt und wir standen auf. Zuerst wurde das Zelt abgebaut und Frühstück gemacht. Dank dem kleinen Bächlein in der Nähe konnten wir uns noch den Abwasch von Gestern erledigen. Munter pedalten wir auf der Veloroute 3 Richtung Bellinzona. Die Gegend entlang dem Ticino ist sehr schön und verbreitete bei uns Richtige Ferienstimmung. Um zwölf suchten wir uns ein schönes Plätzchen für den Mittagsrast. Plötzlich ertönte ein komisches Geräusch und die Schaltung schien irgendwie zu harzen. Oh nein, eine Speiche im Hinterrad war gebrochen und hat sich in den Ritzeln verfangen. (Km Total: 1174 / Km Tag 50.2). Am wunderschönen Ufer eines Seitenflusses des Ticinos reparierten wir den Schaden notdürftig. Um uns ein bisschen zu beruhigen liessen wir uns viel Zeit zum Essen und baden. Selbst die Trikots haben wir gewaschen. Unser nächster Wunsch war, Bellinzona heil zu erreichen. Bis 2 km vor Bellinzona ging alles gut. Dann brach eine zweite Speiche. (Km Total: 1189 / Km Tag 64.7). Von da an stossten wir das letzte Stück. Zum Glück befand sich gleich eingangs Bellinzona einen Campingplatz. Kurzerhand quartierten wir uns ein. Nach einem erfrischenden Bad im Swimmingpool sah die Welt schon wieder erfreulicher aus. Nach dem Znacht machten wir uns zu Fuss auf den Weg in die Stadt. Velomechaniker wurden gesucht. Auf dem Heimweg gönnten wir uns ein richtiges Gelatie. Müde und mit der Hoffnung, dass morgen unser Baracchi wieder geflickt wird, schliefen wir ein.

 

Tageskilometer: 66.7 km (Airolo - Bellinzona)
Durchschnittsgeschwindigkeit: 19.0 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 67.2 km/h
Fahrzeit total: 3:33 h

 

Montag, 16.8.04

Leicht bewölkt, später sonnig, am Abend Regen

 

Nach dem Frühstück fuhr Philippe mit dem Tandem zum Velomechaniker. Unterdessen wusch ich ab und räumte das Zelt ab. Um 10.00 Uhr war er mit zwei neuen, montierten und zwei Ersatzspeichen zurück. Das Tandem wurde wieder bepackt und nach einem kurzen Einkauf ging es weiter. Die Velolandroute 6 führte uns auf einsamen Strasse ins schöne Misox. Kilometer um Kilometer arbeiteten wir uns in das Tal vor und die Speichen-Geschichte rückte immer mehr in den Hintergrund. . Mittags- und Nachmittagsrast machten wir jeweils an schattigen Plätzchen mit einem Trog. Bis Mesoco ging es human bergan, dann begann der eigentliche Anstieg. 15 km kämpften wir uns ziemlich steil bergauf. Ein Stück Traubenzucker oder ein Riegel gaben uns jeweils wieder neue Kraft. Auf einem dieser kurzen Stopps wurde unser Velo von einer Ringelnatter eingehend gemustert. Feedback hat sie uns aber keines gegeben. Um 17.30 Uhr erreichten wir sehr müde das Dorf San Bernardino. Den Traum, noch heute über den Pass zu fahren löste sich langsam auf. Wir beschlossen auf den Camping etwa zwei Kilometer oberhalb des Dorfes zu gehen. Auf der halben Strecke hörten wir wieder dieses so verhasste „pling“! Eine weitere Speiche hat sich verabschiedet. Total am Tiefpunkt schoben wir das Tandem bis zum Camping. Nach dem Zeltaufbau, einer Dusche und dem Znacht versuchten wir eine Strategie für den nächsten Tag auszudenken. Leider entwickelte sich das Wetter nicht in unserem Sinne und es begann zu regnen. Laut Wetterbericht sollte es auch am nächsten Tag nicht bessern. Etwas betrübt verkrochen wir uns in unser Zelt. Wie es weiter geht werden wir sehen.

 

Tageskilometer: 58.6 km (Bellinzona - San Bernardino)
Durchschnittsgeschwindigkeit: 10.2 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 49.1 km/h
Fahrzeit total: 5:48 h

 

Dienstag, 17.8.04

Stark bewölkt, Regen, Fön

 

Von Regentropfen wurden wir geweckt. Die Motivation zum Aufstehen war nicht gerade riesig. Doch kaum waren wir aus dem Zelt hatte Petrus für eine halbe Stunde Einsicht und wir konnten in Ruhe frühstücken. Am Vorabend hat uns ein Nachbar noch mit einem Tischlein und zwei Klappstühlen beglückt, also Luxus pur! Das Zelt liessen wir stehen und machten uns mit dem Tandem auf den Weg ins Dorf zurück. Beim erstbesten Sportgeschäft klopften wir an und schilderten unser Problem. Dank unseren Reservenspeichen konnte uns geholfen werden. Bei einer Tasse Kaffee warteten wir die Reparatur ab und schmiedeten Pläne. Laut Mechaniker soll das Wetter enet dem San Bernardino dank Fön viel besser sein. Das gab uns wieder einen richtigen Kick. Mit einem widerhergestellten Tandem, frischen Lebensmitteln und viel Motivation pedalten wir zum Camping zurück. Ach ja, inzwischen goss es wie aus Kübeln, aber das konnte uns nicht mehr abhalten. So gut es ging packten wir das Zelt zusammen und machten uns an den Aufstieg. In dickstem Nebel radelten wir Kurve für Kurve hinauf auf den Pass. Aussicht konnten wir leider keine geniessen, aber das Feeling, dass unser Reise weiterging stellte alles andere in den Hintergrund. Auf dem Hospiz war es ziemlich kalt und windig. Ein Autofahrer konnte es fast nicht glauben was wir da machten und bot sich als Fotograf an. Um nicht an Ort und Stelle anzufrieren machten wir uns an die Abfahrt. Bei diesen Witterungsverhältnissen waren natürlich keine Höchstgeschwindigkeiten möglich. In Hinterrhein trafen wir dann doch sehr verfroren ein und stürmten das erste Restaurant. Bei Tee und Suppe wärmten wir uns auf und die Regenkleider trockneten. Bei der weiteren Abfahrt spürten wir mit jedem vernichteten Höhenmeter wie es wärmer und schöner wurde. Schicht um Schicht konnten wir uns von den Kleidern befreien. In der Viamalaschlucht blinzelte uns sogar die Sonne ins Gesicht. Als wir so munter und aufgedreht Thusis, unser eigentliches Tagesziel, erreichten, beschlossen wir kurzerhand bis Chur durchzuziehen. Aus Sicherheitsgründen mieden wir die verlassenen Veloroutenwege und fuhren auf der Hauptstrasse. Das Vertrauen in unser Hinterrad kehrte einfach nicht zurück. In Chur fanden wir einen schönen Campingplatz. Bei einer Tasse Wein genossen wir den Abend und der Fön trocknete unsere Kleider und das Zelt.

 

Tageskilometer: 83.5 km (San Bernardino - Chur)
Durchschnittsgeschwindigkeit: 20.2 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 70.9 km/h
Fahrzeit total: 4:10 h

 

Mittwoch, 18.8.04

Sonne dank Fön

 

Heute wurde ausgeschlafen. Erst um halb neun krochen wir langsam aus dem Zelt. Gesten hatten wir den Entscheid getroffen unser Hinterrad komplett neu einspeichen zu lassen. Nach dem Frühstück machten wir uns auf in die Stadt Chur und suchten wieder mal Velomechaniker. Im ersten Geschäft waren sie sehr freundlich und hilfsbereit, jedoch hatten sie keine passenden Speichen. Im zweiten Geschäft wollten sie von uns gar nichts wissen! Im dritten Geschäft stossten wir wieder auf offene Ohren, aber Terminlich stellt sich der Händler quer. kurzentschlossen kauften wir im die passenden Speichen ab und fuhren zu unserer ersten Anlaufstelle zurück. Dort versprach man uns das Tandem bis am Nachmittag zu reparieren. Zu Fuss marschierten wir zum Camping zurück. Dort wuschen wir unsere Trikots, assen, spielten Yatzee und genossen die freie Zeit. Doch schon bald machte sich die Reiselust wieder bemerkbar und wir hockten über die Karte. Der nächste Tag soll uns an den Bodensee bringen. Nach einem Mittagsschläfchen machten wir uns wieder auf den Weg das Baracchi abzuholen. Mit strahlenden Speichen stand es bereit. In Chur erledigten wir noch den Einkauf und dann fuhren wir wieder zum Zeltplatz. Nach einem feinen Znacht, zahlreichen Naschereien und einigen Runden Yatzee legten wir uns schlafen. Morgen wollen wir wieder unserer Lieblingsbeschäftigung dem Velofahren nachgehen.

 

Tageskilometer: 15.1 km (Chur)
Durchschnittsgeschwindigkeit: 15.1 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 41.9 km/h
Fahrzeit total: 1:02 h

 

Donnerstag, 19.8.04

Erst bewölkt, Sonnig, dann wieder bewölkt

 

Heute war wiedermal früh Tagwach. Um 7.00 Uhr machten wir uns aus den Federn. Nach dem Frühstück und aufräumen konnten wir um 8.30 Uhr losradeln. Von Chur ging es Richtung Landquart und dann durch die Rebberge nach Jenins, Mainefeld. Nach dem obligaten Znünihalt ging’s bis Buchs. Auf einem wunderschönen Rastplatz neben dem Rhein genossen wir unser Mittagsessen. In Buchs haben wir Benzin nachgetankt. Die Dame im Tankstellenshop staunte nicht schlecht als Philippe den Benzin von Säule 4 bezahlte (65 Rappen). Auf dem Rheindamm ging es weiter. Immer gerade aus. Kilometer für Kilometer spulten wir so gegen den Wind ab. Die Landschaft hatte ihren Reiz, obwohl es recht eintönig war. Unterwegs begegneten uns immer wieder Reise-Radler und somit ergab sich der eine oder andere Schwatz. So fuhren wir zuerst an der lichtensteinischen und dann an der österreichischen Grenze entlang. Bis nach Deutschland schafften wir es knapp nicht, deswegen quetschten wir uns auf einen Camping auf Österreicher-Boden. Zwischen einem Wohnwagen und einem Wohnmobil hatte es noch einen grünen Fleck. Etwas entsetzt waren wir schon über den mickrigen Platz, aber wir bekamen sogar noch Nachbarn! Nach der wohltuenden Dusche machten wir uns an das Kochen. Leider jagte uns der Regen schon bald ins Zelt, aber drinnen war es eh fast gemütlicher. Nach diesen vielen Tages-Kilometer brauchten wir kein Schlaflied mehr.

 

Tageskilometer: 102.1 km (Chur - Füssach)
Durchschnittsgeschwindigkeit: 18.5 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 60.9 km/h
Fahrzeit total: 5:35 h

 

Freitag, 20.8.04

Regen, bewölkt, sonnig

 

Mit vielen Regentropfen wurden wir geweckt. Unsere Pläne, den Bodensee zu umrunden wurde langsam aufgelöst. Bei diesem Wetter hatten wir einfach keine Lust aufzustehen. Als wir es endlich nach draussen schafften, hatte es immer noch dunkle Wolken. Wir planten den Tag neu und wollten ins Appenzellerland. Über Rheineck ging es mit einer kräftigen Steigung nach Lutzenberg und von dort nach Heiden. Nach dem Mittagsrast mit einer feinen Suppe fuhren wir doch prompt in die falsche Richtung los. Im nächsten Dorf bemerkten wir den Fauxpas. Um nicht die ganze Strecke zurück zu radeln wählten wir die Strasse nach St. Anton. Die Nebenstrasse stieg ziemlich steil an, so dass wir für unser Unaufmerksamkeit sehr büssen mussten. In St. Anton kamen wir dann wieder auf die korrekte Veloroute Richtung Trogen. Nun ging es mal etwas bergab und dann wieder bergauf... Nach Teufen erreichten wir Appenzell wo wir in einer Bäckerei uns mit Brot und feinem Zabig-Gebäck eindeckten. Pause machten wir nur kurz. Zwar war das Wetter schon seit längerem trocken aber die dunklen Wolken vom Bodensee verfolgten uns immer noch. Bis Gontenbad gab es nochmals einen kurzen Aufstieg. Auf dieser Strecke gab es ausserordentlich viele blumengeschmückte Häuser. Bei so viel schönem vor den Augen erreichten wir bald den Campingplatz Jakobsbad. Bei schönstem Sonnschein stellten wir unser Zelt auf. Der Campingplatz befindet sich auf einem Bauernhof und ist total friedlich gelegen. Gemütlich konnten wir den Abend auf dem vorhanden Sitzplatz ausklingen lassen und gleichzeitig ein wunderschönes Abendrot bewundern. Doch kaum waren wir im Zelt, fing es wieder an zu tröpfeln....

 

Tageskilometer: 59.2 km (Füssach - Jakobsbad)
Durchschnittsgeschwindigkeit: 13.3 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 5969 km/h
Fahrzeit total: 4:29 h

 

Samstag, 21.8.04

Bewölkt, Regen, sonnig

 

Erwachen ohne Regentropfen, dass war ja ganz etwas neues. Aber wir genossen das zusammenräumen des trockenen Zelts und das ruhige Frühstück mit Tisch und Bank. Ganz nach Zeitplan konnten wir losradeln. Nach Urnäsch kamen wir jedoch nicht mehr so zügig voran. Die Sennen von der Schwägalp hatten Alpabzug. So hielten wir immer wieder an und bewunderten die schönen Trachten, Kühe und Geissen. Mit dem Naturjodel konnten wir uns nicht so anfreunden. Kaum waren alle an uns vorbeigezogen verdunkelte sich der Himmel. Einige Kehren weiter fielen die ersten Tropfen. Bald mussten wir uns wieder mal vollständig in die Regenkluft werfen. Unter strömendem Regen erreichten wir die Schwägalp. Aufgrund des Nebels haben wir kaum den Fuss des Säntis erkennen können. Auf der Abfahrt nach Wattwil hörte es nicht auf. So dass wir wiedermal ein Restaurant stürmten um uns aufzuwärmen. Zur Stärkung gönnten wir uns eine Pizza. Nachdem unsere Kleider wieder trocken und unsere Finger wieder warm waren machten wir noch einen kurzen Einkaufsstopp. Schliesslich hatten wir uns für diesen Abend bei meiner Schwester in Mosnang angemeldet. Bei immer noch tröpfelndem Himmel verliessen wir Wattwil. Doch je näher wir nach Mosnang kamen umso schöner wurde es. In Bütschwil konnten wir unsere Regenkleider ausziehen und als wir in Friedlingen einfuhren strahlte die Sonne. Das feine Zabig, die warme Stube und das gemütliche Plaudern genossen wir sehr. Nach einem kurzen Spaziergang legten wir uns (für unsere Verhältnisse) ziemlich spät schlafen.

 

Tageskilometer: 54.7 km (Jakobsbad - Mosnang)
Durchschnittsgeschwindigkeit: 16.3 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 67.5 km/h
Fahrzeit total: 3:24 h

 

Sonntag, 22.8.04

Leicht bewölkt, sonnig

 

Auch in dieser Nacht hatte es geregnet. Aber beim Aufwachen war es trocken und die Sonne drückte bereits durch. Bei feinem Frühstück mit Zopf wurden wir so richtig verwöhnt. Liebe Familie Böni, danke für eure Gastfreundschaft. Nach dem Zusammenpacken kam das Abschiednehmen und schon sassen wir wieder auf dem Tandem. Auf der gleichen Strecke fuhren wir locker nach Wattwil zurück. Dort packten wir unsere gesamte Bagage in den Voralpenexpress und liessen uns nach Luzern schaffieren. Gemütlich assen wir im Zug zu Mittag. In Luzern kauften wir noch ein frisches Brot um uns den Start in den Alltag ein bisschen zu verschönern. Bei schönstem Sommerwetter radelten wir über die Horwer Halbinsel nach Stans. Müde und zufrieden räumten wir zuhause das gröbste auf, duschten ausgiebig und legten und früh ins weiche Bett.

 

Tageskilometer: 32.1 km (Mosnang - Wattwil / Luzern - Stans)
Durchschnittsgeschwindigkeit: 18.7 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 59.8 km/h
Fahrzeit total: 1:45 h

 

Total
595 Kilometer durch 9 Kantone und über zwei grosse (Gotthard / San Bernardino)
und zwei kleine (Ruppenpass / Schwägalp) Pässe.