Rund um d'Rigi

Samstag, 29. Mai 2004

Wetter sonnig und warm

Bereits am Freitag Abend, um 19.00 Uhr reisten Barbara und Stefan in Stans an. Nach kurzer Lagebesprechung schritten wir zum gemütlichen Teil mit Grill, Wein und Grappa...
Am Samstagmorgen war um 7.00 Uhr Tagwache. Jeder packte seine Sachen und somit konnten wir pünktlich um 8.45 Uhr losradeln. Von Stans ging es nach Beckenried auf die Autofähre. Von Gersau fuhren wir auf der Hauptstrasse Richtung Brunnen. Kurz nach Brunnen machten wir einen Znüni- und Pipihalt. Gestärkt ging es Richtung Lauerz über die Bernerhöhe nach Goldau. In der Nähe des Tierparks fand Philippe ein gemütliches Plätzli für den Mittagsrast. Auf der Wolldecke genossen wir den Lunch an der Sonne. Voller Elan nahmen wir den Anstieg über den Steinerberg nach Sattel in Angriff. Im Dorfladen Steinerberg musste Stefan noch ein Apero besorgen! Der Anstieg auf den Sattel  war nur halb so schlimm. Bald erreichten wir den Wegweiser zum Lamahof. Bis zum Hof ging es nochmals so richtig zur Sache. Aber als wir oben das Campingplätzli erreichten waren wir hin und weg vor Begeisterung. Ein schönes Flecklein Schweiz hatten wir entdeckt. . Zack-Zack wurden die Zelte aufgestellt und dann ging es ab unter die erfischende Dusche. Nachher machten wir noch eine Besichtungstour zu den Lama's, die auf diesem Bauernhof gezüchtet werden. Mehr unter www.lamahof.ch. Unter der warmen Abendsonne genossen wir dann das Apero von Stefan. Zum Znacht gab's Hörnlisalat und Fleisch vom Grill. Mit einem guten Becher Wein aus dem Tetrapack! liessen wir den Abend ausklingen.

Tageskilometer: 42.8 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 13.2 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 49.5 km/h

 

Sonntag, 30. Mai 2004

Wetter sonnig und warm

Nach einer erholsamen Nacht hatten wir den Wein, Kaffee und Tee-Whisky ausgeschlafen. Gestärkt mit den restlichen Hörnli und allem was sonst noch zu einem richtigen Frühstück gehörte begannen wir das Aufräumen. Um 10.00 Uhr hatten wir alles wieder auf die Räder gepackt. Los ging es hinunter zum Dorf Sattel und weiter auf der Hauptstrasse nach Rothenturm. Dort hatte doch tatsächlich das Dorflädeli geöffnet, somit konnte Stefan wieder ein Apero für den Abend besorgen. Auf der linken Seite des Hochmoors fuhren wir durch eine wunderschöne Landschaft. Schon bald kam der Abzweiger Richtung Raten. Der Aufstieg war gut zu bewältigen. Wir merkten, dass schon einige Kilos aus dem BobYak verschwunden waren. Auf dem Raten legten wir eine Znünipause ein. Die Abfahrt ins Ägerital war leider viel zu schnell vorbei. In Unterägeri nutzten wir den schönen Rasen der Kirche für den Mittagsrast. Nach einem Nickerchen fuhren wir weiter nach Zug. Durch die Altstadt und am See entlang hatte es sehr viele Leute und wir mussten ziemlich aufpassen. Bis wir den Abzweiger nach Meierskappel fanden , mussten wir x-mal die Karte auspacken ;-)). In Rotkreuz gab es noch mal eine kurze Pause. Dann ging es stetig aufwärts nach Meierskappel. Der Letzte Aufstieg aufs Michelskreuz war ziemlich heftig. Glücklich waren wir, als wir die schöne Aussicht oben erreichten. Bald hatten wir auch den Bauernhof "Werderhof" mit Zeltplatz gefunden. Die Örtlichkeiten waren nicht wirklich ideal. Der angebliche Zeltplatz befand sich 200m oben an einem Hang am Waldrand. Also mussten wir alles (Zelt, Lebensmittel, Kleider,...) hoch buckeln. Das WC befand sich im Stall und die Dusche war die gleiche wie sie die ganze Familie benutzte. Wasser hatte es auf dem Plätzli oben natürlich auch keines. So organisierte Stefan, dass uns eine Milchkanne voll Wasser mit dem Traktor gebracht wurde. Wir waren gerade beim Znacht (Gemüsereis mit Würstli) als die Söhne das Wasser brachten. Die Überraschung kam beim ersten Blick in die Kanne: Der Deckel war total verschmutzt und das Wasser mehr braun als klar! Unmöglich so etwas! Also packten wir unser Geschirr zusammen, leerten das Wasser aus der Kanne aus und pilgerten auf den Hof hinunter. Während Barbara und ich den Abwasch erledigten organisierte Stefan frisches, sauberes Wasser in einem unverschmutzten Behälter. Und siehe da es geht doch. Auf unserm Platz am Waldrand begannen wir dann mit Kaffee- und Teekochen und genossen so die Abendstimmung. Ziemlich lustig klang so der Abend aus und somit wurde sogar das Zähneputzen zum Erlebnis!

Tageskilometer: 58 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.7 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 63.7 km/h

 

Montag, 31. Mai 2004

Wetter Regen aber angenehm warm

Bereits in der Nacht hörten wir die ersten Tropfen aufs Zelt fallen. Am Morgen war es leider nicht anders. Etwas mühsam wälzten wir uns aus dem Zelt. Der Regen hörte nicht auf und so wurde kurzerhand unser Zelt in einen Frühstücksraum. Gemütlich stärkten wir uns. Gut in unsere Regenkleider eingepackt begannen wir mit dem Abbau. Um 11.00 Uhr hatten wir unsere Sieben-Sachen wieder unten auf dem Hof. Die Velos wurden beladen und ich bezahlte den "Luxux-Platz" - Nicht empfehlenswert!! Die Abfahrt nach Gisikon fand in strömendem Regen statt. Auf dem Weg nach Inwil, Emmenbrücke und Luzern besserte es doch noch etwas. Vor dem KKL legten wir noch eine Pause ein und wurden von vielen Leuten begutachtet. Auf dem direktesten Weg ging es dann Richtung Stans. Wobei wir auf der Allmend noch Fahrzeugtausch machten. Barbara und Stefan kamen nach ein paar wackeligen Meter jedenfalls heil in Stans an. Zuhause wurde erst mal alles grob ausgepackt, warm geduscht und einen Topf Spagetti verschlungen.

Und schon war das Pfingstwochende vorbei. Es war wunderschön mit viel Geplauder, Gelächter und  Gemütlichkeit.

Tageskilometer: 37.8 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 19.15 km/h