Glaubenbüelenpass

Samstag, 23. Oktober 2004

Wetter: Sonnig und herbstlich warm

 Bei schönstem Herbstwetter starteten wir zur letzten Testtour. Das Tandem war komplett überholt und sollte sich nun nochmals bewähren. Zügig gings entlang dem Alpnachersee nach Sarnen. Auf der rechten Uferseite fuhren wir dem Sarnersee entlang. In Giswil machten wir Znünipause. Laut Karte wartet nun ein heftiger Anstieg auf uns. Und wirklich, kurz hinter Giswil gings los. Bald schon wurden die Ärmlinge zu warm. Die Aussicht wurde mit jedem Höhenmeter überwältigender. Nicht umsonst heisst diese Passstrasse "Panoramastrasse"! In einer schönen Waldlichtung kurz vor der Mörlialp machten wir Mittagspause und kochten uns etwas. Danach nahmen wir den Rest in Angriff. Auf der Passhöhe genossen wir noch eine Zeit die warmen Sonnenstrahlen und liessen die verschwitzten Trikots trocknen. Die Abfahrt nach Sörenberg war wie immer viel zu schnell vorbei. In Sörenberg leitete Philippe eine Vollbremsung ein um eine Runde rodeln zu gehen. Es machte riesig Spass! Bald schon waren wir in Schüpfheim auf dem Campingplatz. Der Platz mit dem freundlichen Wirt und den schönen Sanitär-Anlagen genossen wir. Nach dem Znacht in einer alten Bergola spazierten wir noch etwas durch Schüpfheim. Leider war unser einziges Lämpchen nicht zum zünden zu bewegen, deswegen gab es zeitig Feierabend!

 

Tageskilometer: 67.6 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 14.16 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 64.7 km/h
Fahrzeit total: 4.15h

 

Sonntag, 24. Oktober 2004

Wetter: Sonnig und warm

Eine Nacht im Zelt ohne Regen. So manche hatten wir noch nicht erlebt. Am Morgen strahlte bereits die Sonne und dennoch war es bitter kalt. Gerne genossen wir den heissen Kaffee ab unserem Benzinkocher. Beim Zusammenpacken zeigte sich unsere Routine und wir waren eins-zwei abreisefertig. Entlang der Hauptstrasse ging's Richtung Entlebuch. Die älteren Damen und Herren die aus der Kirche kamen bestaunten uns ziemlich. Nach Entlebuch gings auf die Rengg. Zeitweilig war die Strecke fast überhängend ;-)), aber wir schafften es. Oben wurden wir wieder mit einer tollen Aussicht belohnt. Für den Mittagsrast fanden wir ein schönes Bänkli am Waldrand in Schachen. Bei diesem Wetter machte es richtig Spass draussen zu kochen und anschliessend noch ein Nickerchen unter der warmen Sonne zu machen. Doch das Radel-Fieber packte uns bald wieder und wir starteten weiter Richtung Malters und Kriens. Viel zu schnell waren wir wieder im Nidwaldnerländle. Doch dank unserer zeitigen Heimkehr verräumten wir noch alles und konnten so noch einen gemütlichen Sofa-Abend starten.

 

Tageskilometer: 47.6 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 19.0 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 63.5 km/h
Fahrzeit total: 2.3 h