Brünig-Susten

Samstag, 17. Juli 2004

Wetter: Sonnig und warm

 

Mit etwas Verspätung in der Marschtabelle starteten wir auf der Veloroute 9 Richtung Obwalden. Zügig und sehr friedlich ging's abseits der Hauptsrasse bis nach Giswil. Dort mussten wir auf die Brünigstrasse wechseln. Beim Znünihalt auf dem Gelände Landhuis konnten wir kurzzeitig dem heftigen Verkehr entfliehen. Zum Glück konnte man in Kaiserstuhl bereits wieder auf den Veloweg wechseln. Auf der rechten Seeseite ging's nach Lungern. Da fing der Aufstieg auf den Brünigpass an. Die Hinweistafel "max. 14% Steigung" war echt beruhigend! Doch wir schafften auch das. Glücklich erreichten wir die Passhöhe. Weiter fuhren wir Richtung Hasliberg Hoheflue. Dort machten wir Mittagsrast. Ziemlich steil und kurvig gings dann nach Meiringen runter. Da wir Wasser und WC brauchten machten wir bei einer Kirche halt. Etwas abgekühlt radelten wir weiter nach Innertkirchen. Dort beim Glace-Halt lief (fuhr) uns zufällig Peter über den Weg. Der Zufall musste natürlich im nächsten Restaurant begossen werden. Schon etwas in Feierabendstimmung nahmen wir den Aufstieg nach Gadmen unter die Räder. Das forderte uns nochmals alles ab. Etwas abgekämpft erreichten wir den dortigen Camping. Nach Zeltaufbau und erfrischender Dusche gabs Steaks vom Einweg-Grill und Pilzrisotto. Aufgrund des einsetzenden Regens flüchteten wir früh ins Zelt...

 

Tageskilometer: 76.1 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 12.8 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 55.7 km/h
Fahrzeit total: 6h

 

Sonntag, 18. Juli 2004

Wetter: Sonnig und warm

 

Der Morgen war strahlend schön und dank dem Regen in der Nacht total frisch. Nach Katzenwäsche und Frühstück packten wir zusammen und los gings auf den Susten. Bei noch schwachem Verkehr erklommen wir Meter um Meter. Kurz vor Steingletsch machten wir den obligaten Bananen-Halt. Gestärkt nahmen wir den Rest in Angriff. Bei eisigem Gegenwind erreichten wir den Sustenpass. Nach ein paar Fotos fuhren wir gleich durch Tunnel weiter und hielten auf der wärmeren Urner-Seite Mittagsrast. Die rasante Abfahrt nach Wassen war herrlich. Wegen dem zunehmenden Verkehr konnten wir aber keine neue Höchstgeschwindigkeit verzeichnen. In Erstfeld mussten wir Wasser nachtanken. Und schon in Schattdorf machten wir wieder Pause. Bei den Eltern von Philippe wurden wir mit einem Salatteller verwöhnt - Danke für die Stärkung! Frisch und muntern nahmen wir den ungeniessbaren Axen unter die Räder. Viel schneller als erwartet erreichten wir Brunnen. Um die früherer Autofähre zu erreichen, gaben wir auf der Strecke nach Gersau mächtig Gas. Auf der Fähre konnten wir dann die Überfahrt nach Beckenried richtig geniessen. Die letzten 8 Kilometer nach Stans schafften wir auch noch. Müde aber zutiefst zufrieden kamen wir zu Hause an.

 

Tageskilometer: 96.7 km
Durchschnittsgeschwindigkeit: 17.8 km/h
Höchstgeschwindigkeit: 67.8 km/h
Fahrzeit total: 5.5 h